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Blumen für Balkon und Garten als Nahrung für Bienen, Hummeln und Co

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Links für einen ersten Einstieg in's Thema

Die Sonnenblume (Helianthus spec.) sollte bei der Planung für das Garten 2020 berücksichtigt werden. Sie ist ein Bienen-Magnet. In lockerer Pflanzung kann sie auch einfachen Blumenbeeten eine höhere Dimension verleihen, sind ein leichter Sichtschutz oder optische Auflockerung vor einer Mauer. Schließlich ist die Sonnenblume eine ausgezeichnete Quelle für Vogelfutter

Die Sonnenblume für Honig- und Wildbienen

Da verweise ich auf mein Bild „Hummel und Honigbiene auf Sonnenblume“. ▼

Hummel und Honigbiene auf Sonnenblume

Immer wieder waren auch 2019 mehrere Honig- und Wildbienen (bzw. Hummeln) zugleich auf den sonnengelben Korbblüten.

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18 neue Blühwiesen soll Kiel in den nächsten drei (3) Jahren bekommen. Das werden leider nur 6 pro Jahr sein. – Die Ratsversammlung von Kiel hat am 16.05.2019 beschlossen, 18 weitere öffentliche Grünflächen im Kieler Stadtgebiet in Blühwiesen umzuwandeln (s. Drucksache 0326/2019). Darüber informierte die Amtsleitung des Grünflächenamts die Ortsbeiräte von Kiel per Schreiben unter dem 25.06.2019. Nun wird in den Ortsbeiräten der Stadtteile nach den entsprechenden Flächen bis zum 31.10.2019 für die „neuen“ Blühwiesen gesucht.

Alte Blühwiesen in Kiel - Foto Exner (Aug. 2019)

Alte Blühwiesen in Kiel – Foto Exner (Aug. 2019)

Dank der nicht ganz überraschenden Sommerpause beginnt gerade erst die Suche: Auch ich war bei zwei Sitzungen von Ortsbeiräten zu dem Thema dabei.

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Eine Samentüte verursachen einen Hilferuf. Auch eine Untersuchung bewertet die Inhalte kritisch.

Die Pastorin einer Kirchengemeinde in Kiel fragt mich Anfang August, eine Bienenfläche zu retten: Aus einer Samentüte für Insekten blühte fast nur Gelbsenf. Diese schnell wachsende Saat ist eigentlich ein Gründünger aus der Landwirtschaft. Günstig und massenhaft vorhanden. Nichts, was Honig- oder Wildbienen nicht massenhaft finden könnten. Das Problem jetzt: Die schnell wachsende Senf-Saat hatte die anderen, für Wildbienen interessanten Pflanzen verdrängt.

Wildbiene auf Rainfarn - Exner

Wildbiene auf Rainfarn – Exner

Δ Abb. 1: Wildbiene auf Rainfarn (Foto Exner)

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In diesem Artikel stellen wir euch unser Tomatenzucht-Projekt vor. Dabei wollen wir eine eigene Tomatensorte kreieren. Hierzu haben wir die einzelnen Schritte der Tomatenzucht in einer Übersicht erklärt. Und ihr findet weitere Hinweise für einen sicheren Erfolg für euer eigenes Tomaten-Projekt.

Warum wollen wir Tomaten züchten?

Jeder von uns kennt, viele von uns lieben Tomaten – sie erfrischen uns im Sommer und der sonnig-saftig-süße Geschmack lässt uns vom Süden träumen. Hier in Kiel ist der Sommer oft kurz, immer wieder regnerisch und wirklich warm wird es… immerhin an einigen Tagen im Jahr. Trotzdem können wir auch hier im Norden leckere Tomaten anbauen! Die Auswahl an Tomatensorten, die kräftig gedeihen und reich tragen, ist allerdings klein, bedenkt man, dass die Vegetationszeit kürzer, die Temperatur niedriger, der Wind meist kräftiger und der Regen ergiebiger ist als in südlichen Gefilden. Dann noch eine Sorte zu finden und zu bekommen, die die eigenen optischen und geschmacklichen Wünsche erfüllt, kann schwierig sein (eine ausführliche und vor allem durchsuchbare Übersicht über Tomatensorten bietet zum Beispiel tomaten-atlas.de). Mit einem Gewächshaus lässt sich da schon nachhelfen, eine andere, sehr verlockende Lösung ist aber: einfach eine neue Sorte züchten!

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In 2018 haben wir einen Kleingarten in Kiel als „Mustergarten“ gepachtet. Der Garten wird als Gemeinschaftsgarten geführt. Derzeit sind wir 7 aktive Gärtnerinnen und schon mal bis zu 14 Besucher am Tag.

Unser Ziel: Es soll biologischer und nachhaltige Anbau betrieben und vermittelt werden. Wir wollen Pflanzen für Menschen und Insekten hegen und pflegen. Dabei meint Muster in Mustergarten hier: Blaupause. Also ein praktischer Vorschlag für biologisch-nachhaltiges Gärtnern. Eine variable Vorlage für jeden. Dass soll der neue Mustergarten sein.

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Ingrid Klopsch - Zweifarbige Schneckenhausbiene (Osmia bicolor)

Ingrid Klopsch – Zweifarbige Schneckenhausbiene (Osmia bicolor)

Die zweifarbige Schneckenhausbiene (Osmia bicolor) – eine Wildbiene zieht in’s Schneckenhaus. Erfahrt mehr über das faszinierende Nestbauverhalten.

Gastbeitrag und Fotos von Ingrid Klopsch; Erst-Veröffentlichung am 19.01.2017 auf Facebook.

Zufallsfund: Zweifarbige Schneckenhausbiene

Im Mai letzten Jahres sah ich im Garten zufällig eine Wildbiene mit einem Halm durch die Gegend fliegen. Neugierig geworden folgte ich ihr und konnte so das faszinierende Nestbauverhalten der zweifarbigen Schneckenhaus-Mauerbiene (Osmia bicolor) beobachten.

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Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)

Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)

Thymian (genauer Arzneithymian oder lat. Thymus pulegioides), gilt in Schleswig-Holstein inzwischen als gefährdet. Dabei ist diese kleine Pflanze für Menschen und Bienen gesund. Höchste Zeit kleine immergrüne und violett blühende Staude anzupflanzen. Mit einer Grußkarte des LLUR /Stiftung Naturschutz in Schleswig-Holstein auch gar kein Problem.

Thymian als gefährdete Pflanze

Nicht schlecht habe ich über die Information gestaunt, dass der in Schleswig-Holstein heimische Arzneithymian inzwischen im Bestand gefährdet ist. Früher konnte der Lippenblütler in den Heiden, Trocken- und Magerrasen, auf frischen bis trockenen, nährstoffarmen, Sand-, Kies- oder Lehmböden an Bahndämmen, Kanalböschungen wohl landesweit häufig gefunden werden.

Inzwischen  wurde die Pflanze von Gräsern zurückgedrängt. Die Gräser wachsen besser unter den hohen Stickstoffgehalten, wie sie u. a. die Düngung in den großen Nutzflächen der Landwirtschaft einbringt.

Die Warnung des LLUR und der Stiftung Naturschutz daher:

„Der Gewöhnliche Arzneithymian gilt deshalb als in seinem Bestand gefährdet und soll mit diesem Artenschutzprojekt in seiner Verbreitung gefördert werden.“

> Bild: Grußkarte mit Saatkörnern des LLUR / Stiftung Naturschutz SH (mehr dazu unten).

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