Blumen für Balkon und Garten als Nahrung für Bienen, Hummeln und Co
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Garten-Wollbiene - ein Solitärbiene, Foto: Exner Juli 2016

Garten-Wollbiene – ein Solitärbiene, Foto: Exner Juli 2016

Wildbienen sind oft so genannte Solitärbienen. Sie unterscheiden sich damit deutlich von der westlichen Honigbiene (Apis malifera), als „staatenbildendem Insekt“.

Die Honigbiene ist fast jedem bekannt. Oft ist nicht einmal bekannt, dass es Bienen gibt, die keine Staaten bilden. Dabei gehört die Mehrzahl der über 500 Arten von Wildbienen in Deutschland zu den Solitärbienen. Das hier eingebundene Video (engl.) zeigt die Lage der Wild- und Solitärbienen mit vielen beeindruckenden Bildern. Anhand von zwei gut gewählten Beispielen, der Garten-Wollbiene und der Roten Mauerbiene, wird so in die Welt der Bienen-“Singles“ eingeführt.

  • Titel: The Solitary Bees
  • Art der Sendung: Dokumentation
  • Dauer: 17.04 min
  • Sprache: engl.
  • Von: Team Candiru

Das Video ansehen:

Vimeo - Team Candiru - The Soitary Bees ( Solitärbienen )

Vimeo – Team Candiru – The Soitary Bees ( Solitärbienen )

The Solitary Bees from Team Candiru on Vimeo.

Hinweise zum Video zu Solitärbienen

Das Video erfreut mit schönen Bildern und Ausführungen zum Beispiel zur Großen Garten-Wollbiene. Auch die Rote Mauerbiene wird als Beispiel in vielen Szenen gezeigt. Dabei sind besonders die Abschnitte mit direkten Einblicken in Nistgänge besonders sehenswert.

Hinweis: Die Großaufnahmen von Wildbienen im „Pollen-Bad“ sind beeindruckend. Meist entgehen solche Details dem menschlichen Auge, wenn man nicht besonders darauf achtet.

Wildbienen-Wissen: Solitärbienen

Die Gruppe der Solitärbienen entspringt einer Einteilung nach der sozialen Lebensweise einer Bienenart.

Die Bienenkundler unterscheiden dabei folgende Lebensweisen:

  1. Solitärbienen (die „Singles“) – Beispiele aus dem Video: Große- bzw. Garten- Wollbiene (Anthidium manicatum) und Rote Mauerbiene (Osmia bicornis) .
  2. Gruppenbienen – Wildbienen, die in Gruppen zusammen nisten, wie z. B. die gewöhnliche Keulhornbiene (Ceratina cyanea).
  3. Staatenbildende Bienen, wie die meisten Arten der Honigbiene und nestbauende Hummel-Arten. (Anm. Die Hummeln werden ebenfalls zu den Wildbienen gezählt. Sie stellen bei der Unterfamilie der Apinae den Stamm „Bombus“, lat. für „tiefes Summen, Brummen“, dar.)

Beobachtungs-Tipp

Die genannten Arten der Großen Wollbiene und der Roten Mauerbiene können gut in der Natur beobachtet werden: Diese Bienen zählen zu den (noch) häufig anzutreffenden Arten.

Die beiden Arten sind in der Regel in folgenden Zeiten unterwegs („Flugzeiten“)

  • Rote Mauerbiene: Mitte März bis Ende Juni (eine Generation pro Jahr)
  • Garten-Wollbiene: Juni bis September (eine Generation pro Jahr)

Anm.: Auf Bienen-Blumen.net werden auch Tipps für Futterpflanzen und Nisthilfen für diese Arten erscheinen.

Literaturhinweis:

Kurzportraits der Arten sind auch in dem „Taschenlexikon der Wildbinen Mitteleuropas – Alle Arten im Portrait“ von Erwin Scheuchel und Wolfgang Willner aus dem Verlag Quelle & Meyer enthalten.

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