Blumen für Balkon und Garten als Nahrung für Bienen, Hummeln und Co

Bäume und Sträucher für Biene, Hummel & Co

GoldregenBei Bäumen und Sträuchern gibt es nach der Bestäubung ein reichhaltiges und (meist) natürlich-gesundes Futterangebot.

  • Obstbäume tragen nach dem Besuch der fleißigen Bienen auch für den Menschen mehr.
  • Zahlreiche Früchte sind Nahrung auch für viele Vogelarten und sogar Fledermäuse.

<< Bild: Hier ein „Goldregen“ der in Kiel an einem Straßenrand in der Nähe eine Spazierwegs wächst. In der einen Richtung schließt das Gelände des Nordfriedhofs an, in der anderen Richtung der Wissenschaftspark. Eine bienenfreundliche Bepflanzung hilft, die Grünflächen attraktiv und aktiv zu erhalten.

Erste Kommunen auch in Schleswig-Holstein haben schon weitere Initiativen gestartet (Kiel: Wildblumen für Wildbienen – Verteilung von Saatgut; Eckernförde: Ratsbeschlüssen zum Verzicht auf Herbizide und Pestizide – Umweltschutz als kommunales Image-Argument;  usw.)

Foto: Exner, Mai 2016.

Bienenfreundliche Sträucher

Sträucher tragen viele Blüten und können später ergiebige Futterquellen für Bienen, Vögel und / oder Fledermäuse sein.

Einige Sträucher sind in Kleingärten unerwünscht: Zu viel Arbeit (auch für die Nachbarn).

  • Apfelbeere,
  • Bartblume,
  • Brombeere,
  • Heckenkirche,
  • Haselnuss,
  • Sommerflieder,
  • Weide (Strauch als „lebende Zäune“),
  • Wildrosen (ungefüllt), 
  • Zierquitten

Als Element zur Garten-Gestaltung sind lebende Sträucher natürlicher als Zäune. Mehr Arbeit? … naj ja, auch ein Zaun will ab und zu „gepflegt“ werden.

Bienenfreundliche Bäume

Folgende Bäume bieten für Bienen, Hummeln und Co meist viel Pollen und Nektar.

Hummel im Goldregen

Bei den Obstbäumen fällt die Ernte besser aus, je mehr die kleinen „Bestäuber“ tätig waren. 

  • Ahorn,
  • Apfel,
  • Bienenbaum,
  • Faulbaum,
  • Kirsche,
  • (Edel-)Kastanie,
  • Linde,
  • Trompetenbaum,
  • Weißdorn.

Die Honig- und Wildbienen sind für die Obstproduktion unersetzliche Helfer. Als man in China den Spatz und dann die Insekten vernichtet hatte, mussten der Mensch selbst (als schlechter Ersatz) bestäuben.