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Die EFSA legte am 28.02.2018 eine Studie für Neonicotinoide (Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam) vor. – Nach der Studie sind die üblichen Neonicotinoide doch für Bienen insgesamt höchst gefährlich.

efsa-Studie bestätigt Gefahr für Bienen

efsa-Studie bestätigt Gefahr für Bienen

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Neue EFSA-Studie: Neonicotinoide doch insgesamt für Bienen gefährlich!

(…) Die EFSA verglich die zu erwartenden Konzentrationen an Neonicotinoid-haltigen Pestiziden, denen Bienen in der Umwelt ausgesetzt sein könnten, mit denen, die
Auswirkungen auf Bienen haben.

Lag die geschätzte Umweltbelastung den für Bienen als sicher erachteten Werten, wurde auf ein hohes Risiko geschlossen. Bei allen Freilandanwendungen dieser Substanzen deutete mindestens ein Aspekt der Bewertung auf ein hohes Risiko hin, was zu der Schlussfolgerung führte, dass die besagten Neonicotinoide insgesamt ein Risiko für Bienen darstellen.

Das Schlüsselwort ist „insgesamt“. In der Mehrzahl der Fälle, in denen für eine bestimmte Verwendung einige geringe Risiken festgestellt wurden, wurden für die gleiche Verwendung auch hohe Risiken ermittelt. (…) Die Schlussfolgerungen bezüglich der Risiken variieren in Abhängigkeit von Faktoren wie der Bienenart, der beabsichtigten Verwendung des Pestizids und dem Expositionsweg (Rückstände in Blütenpollen und Nektar, Staubdrift während der Aussaat/Ausbringung behandelten Saatguts sowie Wasseraufnahme).

Insgesamt jedoch bestätigen die Schlussfolgerungen, dass Neonicotinoide ein Risiko für Bienen darstellen. (…)

Quelle: Efsa – Fragen und Antworten (F&A) zu Neonics

EFSA-Studie zu Neonicotinoiden

Über die EFSA

Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) ist eine europäische Behörde. Sie wird die von der Europäischen Union finanziert. Die EFSA arbeitet unabhängig von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und den EU-Mitgliedstaaten. Die Behörde wurde 2002 wegen Lebensmittelkrisen in den späten 1990er Jahren für die wissenschaftliche Beratung und Kommunikation zu Risiken eingerichtet. Die Gründung der Behörde durch die EU erfolgte im Rahmen des Allgemeinen Lebensmittelrechts (V) 178/2002).

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